"Esther M. Friesner - Men in Black II" - читать интересную книгу автора (Friesner Esther M)einem Stamm angehörten, der allenfalls das Recht gehabt hätte,
2 Teile von Brooklyn und ein bisschen von Queens zu verkaufen, aber ganz sicher nicht Manhattan. Nicht dass sie dieser kleine Schönheitsfehler davon abgehalten hätte, den Holländern die Insel anzudrehen und damit eine weitere große alte New Yorker Tradition zu begründen: Nach Geschäftsabschluss ziehen beide Parteien in der Überzeugung von dannen, ihren Geschäftspartner ordentlich übers Ohr ge- hauen zu haben. Heutzutage scheinen 24 Dollar nicht gerade viel Geld zu sein. Das liegt daran, dass es auch nicht viel Geld ist. Für 24 Dollar kriegen Sie nicht einmal einen Sitzplatz in einer dieser rollen- den Touristenfallen, diesen Doppeldeckerbussen, wie sie von Starline Tours auf die Reise geschickt werden. Sie wissen schon: Regen oder Sonnenschein, Tag oder Nacht, Sommer, Winter, Frühjahr und Herbst fahren sie kreuz und quer über die Insel, um den Auswärtigen all die großen Häuser und die hellen Lich- ter vorzuführen. Die besten Plätze sind auf dem Oberdeck. Klar, wenn es reg- net, werden Sie nass, wenn es kalt ist, frieren Sie, und im Som- mer holen Sie sich womöglich einen höllischen Sonnenstich, aber wenn sie später wieder zu Hause sind und es halbwegs überstanden haben, Mann – Sie können jedem erzählen, dass sie ganzen Welt gehabt hätten. Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, im Touristenbus durch Manhattan zu kurven. Es gibt Alternativen für jeden, für Einheimische und Auswärtige. Da wären die U-Bahn und die Linienbusse für diejenigen, die nicht der Meinung sind, dass das Geld auf Bäumen wächst, und Taxis, Mietwagen und Li- mousinen für die Betuchteren. Manche Leute schwören sogar auf Skateboards, Inline-Skates oder deren arme Vettern, die ge- 3 meinen Rollschuhe. Wenn's hart auf hart kommt, kommen Sie auch auf Schusters Rappen weiter. Lassen Sie sich aber von der Bezeichnung nicht täuschen. Es handelt sich hier um Rappen, die nichts mit den Kutschen zu tun haben, die durch den Central Park klappern oder vor dem Plaza Hotel parken. Ist nur so eine Art Fremdwort für ›zu Fuß gehen‹. Touristen, die es satt haben, sich die Stadt vom Land aus an- zusehen, können sich auch aufs Wasser hinauswagen und an ei- ner der Bootsrundfahrten um die Insel teilnehmen, oder es auf die billige Tour versuchen, indem sie eine Fahrt mit der Staten- Island-Fähre machen. Was die Leute wirklich wahnsinnig macht, ist die Art und |
|
© 2026 Библиотека RealLib.org
(support [a t] reallib.org) |